Von Fischen die auf Bäume klettern – oder warum ich heute selbständig bin

Von Fischen die auf Bäume klettern – oder warum ich heute Selbständig bin

Als ich dieses Einstein zugeschriebene Zitat las, erkannte ich eine deutliche Parallele zu meinem Leben.

Auch ich war einige Zeit ein Fisch, der versuchte, auf einen Baum zu klettern.

Nachdem ich dies endlich erkannt hatte, änderte ich einiges und wurde im Beruf zufriedener und erfolgreicher.

Genau diese Erfahrung hat dazu geführt, dass ich heute dazu beitrage, dass Menschen und Unternehmen zusammen finden, die zueinander passen, und nicht Energie damit verschwenden müssen, Fischen das Klettern beizubringen.

Gerne schildere ich Ihnen meine ganz persönlichen Fisch auf Baum Erfahrungen, um Sie dafür zu sensibilisieren auf die Passung zu achten. Dann Menschen im richtigen Umfeld können sich entfalten und Großartiges leisten.

Mein ganz persönlicher Karriereweg

Wie alles begann:

Ich kann mich noch gut an den Beginn meiner Karriere erinnern –  An die vielen Fragen, die sich gegen Ende der Schule auftaten:

„Was kann ich eigentlich? Was könnte ein passendes Berufsbild für mich sein? Soll ich studieren – mit einem Dreier-Abi? Und vor allem: Was?

Und wenn nicht: Wie finde ich einen Arbeitgeber und wie sieht denn eine ansprechende Bewerbung aus?“

Ohne Internet, Karriereberater oder gar Praxisbezug im Gymnasium fast unlösbar.

Meine Familie wusste auch nicht so recht, was meine (beruflich verwendbaren) Stärken waren und welcher Beruf zu mir passen könnte. Berufsberater gab es nur beim Arbeitsamt, also befragte ich Freunde und Bekannte. Eine Lehrerin meinte, Journalismus könnte etwas für mich sein, und eine gute Grundlage dafür sei ein BWL-Studium – da könnte ich in verschiedene Bereiche der Wirtschaft reinschnuppern und mich dann entscheiden.

Erste Fisch auf Baum Erfahrung

Studium

Ich schrieb mich an der Uni ein und bekam im Wintersemester einen Platz.

Hier wurden wir vom Professor in der Einführungsstunde eindeutig gebrieft:

„Schauen Sie sich Ihren Nachbarn an – einer von Ihnen wird nach der Zwischenprüfung nicht mehr da sein…“

und so war es dann auch. Ich hatte viel neben den Vorlesungen gejobbt, eine Ausbildung zur Schwesternhelferin gemacht, um Nachtwachen zu schieben, und natürlich fleißig studiert.

Doch dann kam der Tag, in dem mir der Professor in Mikroökonomie mathematisch erklären wollte, warum ich einkaufen gehe.

Da wusste ich: „Hier bin ich falsch.

Uni ist aus meiner Sicht ideal geeignet für Menschen, die eher wissenschaftlich arbeiten möchten, oder bereits eine Ausbildung absolviert haben und wissen, wofür sie die Inhalte des Studiums benötigen.

Mir jedoch fehlte der Praxisbezug und so beschloss ich, mein Studium an einer praxisorientierteren Einrichtung fortzusetzen.

Da mich Marketing und Personal bereits an der Uni am meisten fasziniert hatten, beschloss ich, zumindest der Richtung BWL treu zu bleiben und wechselte an eine Wirtschaftsakademie. Aufnahmevoraussetzung waren ein halbjähriges Praktikum und ein Ausbildungspartner.

Die ideale Kombination für mich. Durch diesen Ausbildungspartner wurde dann auch der Grundstein meiner Personaler-Karriere gelegt.

Zweite Fisch auf Baum Erfahrung

Mein erster „richtiger“ Arbeitgeber

Im Anschluss an das Studium nahm ich an einem AssesmentCenter teil, während dessen das Schicksal eingriff.

Eigentlich wollte ich mich zur Ausbildungsleiterin qualifizieren. Es war aber ein Verantwortlicher für die Personaler dabei. Als ich gefragt wurde, wo ich mich in 5 Jahren sehe (auch heute noch eine sehr beliebte Frage bei Bewerbungsgesprächen;-), sagte ich „Personalleiterin“ und er bot mir sofort den Einstieg als Personaltrainee an.

Noch im Gespräch erkannte mein Bauch, dass es das war, was ich wollte.

So startete ich ein Traineeprogramm, erlernte das Personaler-Handwerk von der Pike auf und wurde zunächst sehr fundiert als Personalgeneralistin ausgebildet.

Diese Ausbildung war hervorragend und bildet das sichere Fundament, auf dem sich meine Personalerkarriere aufbaute.

Und trotzdem wurde dieser Arbeitgeber meine zweite Fisch auf Baum-Erfahrung:

Dieser Konzern war traditionell stark hierarchisch aufgebaut und bot mir wenig Entfaltungsmöglichkeiten.

Es gab sehr enge Grenzen und alles war organisiert bis ins Kleinste. Die Vorgaben wurden in der Zentrale gemacht und in den Niederlassungen war man „Befehlsempfänger“.

Ich empfand es so, dass es nicht erwünscht war, auch über den Tellerrand zu schauen. Innerhalb dieses hervorragenden Organisationssystems war für mich keinerlei Mitgestalten möglich – ich wurde immer unzufriedener, wusste damals allerdings noch nicht, dass es daran lag, dass ich meine Stärken nicht ausleben durfte.

Zunächst führte es zu Selbstzweifeln…, aber zum Glück auch zu meiner Kündigung.

Erste zaghafte Schwimmversuche im Teich

Der Wechsel meines Arbeitgebers brachte viele neue Möglichkeiten und Erfahrungen mit sich.

Zwar gehörte auch der neue Arbeitgeber einem englischen Konzern an – agierte aber innerhalb Deutschlands sehr eigenständig und war weniger hierarchisch aufgestellt.

Da es sich um eine Marketing- und Vertriebsgesellschaft handelte durfte ich mich z.B. eng mit dem Marketing vernetzen, wenn es um Personalgewinnung ging.

Wir erarbeiteten u.a. gemeinsam Anzeigenkampagnen und verknüpften Marketingaktionen mit Personalgewinnungsmaßnahmen. Ich blühte auf.

Vom Teich in den See

Mit jeder beruflichen Station kristallisierten sich meine Leidenschaften und fachlichen Schwerpunkte heraus.

  • Personalbetreuung, -Gewinnung, -Entwicklung und -Marketing wurden meine eindeutigen Favoriten.

Durch Weiterbildungen, learning on the job, von Spezialisten (z.B. Führungskräften, KollegInnen, externen Trainern, Coaches und Marketingagenturen),

Teilnahme an Kongressen und Fachforen,

sowie das Verschlingen von Fachliteratur und -artikeln, heute primär Online, über meine Lieblingsthemen

wurde ich zur Spezialistin und gefragten Ansprechpartnerin für Fach- und Führungskräfte sowie die Geschäftsleitung.

Nach Jahren hatte ich eindeutig meine Berufung gefunden.

Dann wurde ich Mutter und dieses einschneidende Ereignis ließ mich innehalten und meine zukünftigen Ziele hinterfragen.

Zunächst unterbrach in meine „Karriere“ und stieg nach 2 Jahren über einen Teilzeitjob bei einer gemeinnützigen Institution wieder in das Berufsleben ein. Mit Ende der Elternzeit kehrte ich, ebenfalls in Teilzeit, zu meinem alten Arbeitgeber zurück, der mir unter anderem durch die Möglichkeit auch zu Hause zu arbeiten, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichte.

Allerdings erfüllte mich diese Teilzeitarbeit nicht mehr, da mir das Gefühl fehlte, etwas wirklich Sinnvolles zu tun.

Der Impuls zu gründen wurde immer stärker, und ich fing an mich aktiv zu informieren und zu netzwerken, insbesondere mit Frauen, die bereits erfolgreich gegründet hatten.

Ich wollte gerne wieder etwas bewirken, zu wirklicher Veränderung beitragen und mich vor allem öfter neuen Herausforderungen stellen.

Im Laufe von ca. 3 Jahren entstand meine Vision:

Ich wollte Unternehmen und Menschen, die zueinander passen, dabei helfen, zusammen zu finden.

Endlich angekommen – Schwimmqualitäten optimiert und passendes Gewässer gefunden

Als erfolgreiche Personalmanagerin hatte ich für meine Karriere häufig mein Privatleben hinten angestellt und einfach funktioniert.

Ich hatte erlebt, was es heißt in einem Unternehmen zu arbeiten, das nicht zu mir und meinen Stärken passte, und wie erfolgreich ich wurde, als ich dieses wechselte.

Deshalb helfe ich heute mit Herz, meinem umfassenden Methodenwissen und meiner gesamten Lebenserfahrung einerseits

Privatpersonen dabei

  • sich in ihrer Karriere authentisch und selbstbewusst zu positionieren und ihre aktuellen Herausforderungen zu meistern.
    Im Coaching erlangen Sie Klarheit über ihre Stärken, Fähigkeiten, Werte und Wünsche.
    Mit dieser Klarheit gewinnen Sie entweder ihren Wunscharbeitgeber durch zielgerichtete Bewerbungsstrategien oder
    Sie können sich in ihrem Job positiv positionieren, so dass Sie ihre Stärken ins Unternehmen einbringen und im Einklang mit ihren Werten agieren können.
  • Mein Ziel
    ist, dass Menschen Klarheit über ihre Fähigkeiten und vor allem beruflichen Wünsche bekommen, Selbstbewusstsein gewinnen und sich trauen, ihr berufliches Leben in die Hand zu nehmen, um für eine hohe Zufriedenheit im Job zu sorgen.
    Ich bin davon überzeugt, dass es nicht notwendig ist, einen gradlinigen Karriereweg zu beschreiten – Erfolgreich ist man dann, wenn man eine Vision oder zumindest ein attraktives Ziel hat, sich seiner Stärken, Werte und Leidenschaften bewusst ist, authentisch und strategisch handelt und vor allem an sich glaubt.

Durch meinen Mann, Eigentümer eines Garten- und Landschaftsbaubetriebs mit 20 MitarbeiterInnen, kenne ich darüber hinaus die vielfältigen Herausforderungen, denen sich Unternehmer/innen eines kleinen mittelständischen Betriebes  täglich stellen müssen.

Da ich ihn bei seiner Personalarbeit seit Jahren erfolgreich unterstütze und er keine Probleme hat, Personal für sich zu gewinnen, lag es nahe,

UnternehmerInnen von KMU dabei zu  beraten,

  • wie Sie durch ganzheitlich wertschätzende Personalarbeit und authentische Arbeitgeberpositionierung ihre offenen Positionen besetzen und ihre MitarbeiterInnen langfristig an sich binden.
    Ich gebe ihnen keine abgehobenen Konzepte an die Hand sondern machbare, tragfähige Lösungen und begleite die Umsetzung.
    Auf Wunsch übernehme ich auch die notwendigen administativen Tätigkeiten, damit sie Freiräume gewinnen.
  • Mein Ziel
    ist es, attraktiven KMU Arbeitgebern zu einer höheren Sichtbarkeit zu verhelfen und dazu beizutragen, dass sie aus eigener Kraft langfristig und nachhaltig geeignetes Personal für sich gewinnen.

Dies soll dazu führen, dass

  • mehr Arbeitnehmer/innen die Chance bekommen, einen Job in einem Unternehmen zu finden oder zu entwickeln, der zu ihnen passt, sich in diesem zu entfalten und dadurch ein Stück mehr Zufriedenheit zu gewinnen.
  • mehr mittelständische Unternehmen, die ihre Mitarbeiter wertschätzen und hervorragende Arbeitgeber sind, erstklassige Mitarbeiter bekommen, die zu ihnen passen, und dadurch ihre Marktposition ausbauen können.

Kein Fisch soll mehr auf einen Baum klettern sondern sich seiner Stärken bewusst sein und das Gewässer finden, das zu ihm passt.

Und Unternehmen, die Baumkletterer  suchen, sollen diese in Scharen anlocken.

Sie mussten auch als Fisch auf einen Baum klettern oder haben Affen angelockt obwohl Sie Fische suchten?

Hinterlassen Sie einen Kommentar und machen Sie anderen Mut mit Ihren Erfahrungen.

Sie wollen Klarheit? Dann buchen Sie jetzt ein kostenfreies Kennenlernen per kontakt@positiv-abheben.de.

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